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Titelbild zu den Weihnachtsgedanken 2016 (Foto: Lisa Michalka)

Mit einem "Gedicht zur Weihnachtszeit" aus dem Hause Michalka/Binder möchten wir uns bei allen unseren Kunden und Freunden für die Treue im Jahr 2016 bedanken.


Wir wünschen Ihnen frohe Festtage, verbunden mit Glück, Gesundheit und innerer Harmonie, sowie ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2016!

Ihre Familie Michalka und Mitarbeiter

Weihnachtsgedanken

Erschüttert betrachten wir alle das Leben
der Menschen, bei denen nicht Liebe regiert;
wo Frauen von roher Gewalt sind umgeben,
geschlagen von Männern, ganz unmotiviert.
Es werden unschuldige Kinder mißhandelt,
von Vätern, die wohl keine Väter mehr sind.
Dabei stehen Mütter, seh’n zu, wie verwandelt,
vergessen zu schützen das eigene Kind.
Kennst Du auch die vielen, die oftmals vertrieben,
ermordet, verscharrt, wie ein räudiger Hund?
Wo sind denn die Richter der Mörder geblieben?
Hör’n sie nicht die Schreie? Macht Urteile kund!
Unzählige sind auch verstümmelt durch Minen.
Sie hadern mit Gott, mit dem eig’nen Geschick.
Was Händler mit Waffen an Krüppeln verdienen?
Das Mordgeld, das trübt ihren menschlichen Blick.
Kennst Du auch die Schergen, die Kehlen durchschneiden
von wehrlosen Menschen, im Schutze der Nacht?
Im Namen von Allah, die Bestien beeiden!
Wer hat solchen Haß diesen Menschen gebracht?
So hören wir täglich von Wesen auf Erden,
den Helfern des Bösen, voll rauher Gewalt,
die niemals vernünftig und einsichtig werden,
vom Teufel beziehen Befehl und Gehalt.
Sieh, hunderte Menschen begegnen uns täglich,
verwundet im Herzen und Tränen im Blick.
Der Abend des Lebens, oft freudlos und kläglich.
Man sehnt sich in bessere Tage zurück.
Da bist DU gefordert, zu heilen die Wunden,
zu trösten, wo man Deinen Trost wirklich will.
Bereite den Traurigen fröhliche Stunden
und wenn sie erzählen, dann Freund halte still.
Wenn Du ihnen sagst, daß Du selber viel Sünden
getan hast im Leben, kein Heiliger bist;
dann wird Dein Geständnis von Ehrlichkeit künden
und falls Du dann fortgehst, dann wirst Du vermißt.
Es reifen viel Vorsätze in diesen Tagen
der Stille, der Kälte, im Dunkel der Nacht.
Es ist ein Erfolg und es ist kein Versagen,
wenn einen davon Du zu Ende gebracht!
Heinz Michalka (+ 2007) Heinz Michalka sen.
Das Gedicht wurde von Heinz Michalka sen. († 2007) im Jahr 1997 verfasst und stammt aus einer Reihe, die alljährlich neu für die Weihnachtszeit erschienen ist.

“Weihnachtswunder”, Bleistiftzeichnung von Anita Ringdorfer (* 31.3.1971 in Liezen)

Mit einem "Gedicht zur Weihnachtszeit" aus dem Hause Michalka/Binder möchten wir uns bei allen unseren Kunden und Freunden für die Treue im Jahr 2015 bedanken.

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage, verbunden mit Glück, Gesundheit und innerer Harmonie, sowie ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2016!

Ihre Familie Michalka und Mitarbeiter
 
Das Gedicht wurde von Heinz Michalka sen. († 2007) im Jahr 2006 verfasst und stammt aus einer Reihe, die alljährlich neu für die Weihnachtszeit erschien.

 
WEIHNACHTSGEDANKEN

Du nennst es Zivilisation
die Zeit in der wir leben.
Von Abfall und von Aggression
sind ringsum wir umgeben.
Einst hatten wir so manches Stück
ersehnt und auch erworben.
Für viele war’s das große Glück
was Eigentum geworden.
Wir passten auf und gaben acht.
War was kaputt gegangen,
zum Reparieren ward’s gebracht
mit Hoffnung und Verlangen.
Wer ist dazu noch heut bereit
verantwortlich zu leben?
Es fühlt kein Mensch auch wirklich Leid
etwas zum Müll zu geben.
Wir werfen weg, was oft noch gut.
Man sieht es mit Entsetzen.
Ist’s Leichtsinn oder Übermut
wenn vieles wir nicht schätzen?
Es scheint das Leben oft verzerrt:
“Gezeugt - verdammt - gestorben”.
Es ist fürwahr bedauernswert
zu Recht - wir sind verdorben,
wenn Leben wir als Ware sehn,
darüber noch bestimmen,
Vernunft, Einwänden widerstehn,
weil die uns nur ergrimmen.
Von Herzen hat man einst gemocht
den Partner gegenüber.
Gewöhnung hat ihn unterjocht.
Die Liebe ist vorüber.
Man wirft ihn weg, wie and’res Gut.
Man will nichts reparieren!
Fühlst du auch wie’s den Kindern tut,
die Nestwärme verlieren?
Man meint, auch auf Vertrauen kann
man selbstherrlich verzichten.
Ratschläge werden abgetan,
Du selbst willst alles richten.
Von Tränen gibt’s schon einen Bach.
Er wird zum Fluss anschwellen,
wenn du nicht willst dem Weh und Ach
dich freiwillig zu stellen!
Fass Mut und denke weit voraus.
Schau nicht auf deine Schmerzen
und stimm nicht ein in den Applaus,
wenn Menschen herzlos scherzen.
Nimm dich ein wenig selbst zurück.
Versuch dich zu versöhnen.
Wie oft kann repariertes Glück
den Sinn des Lebens krönen.

                                                 Heinz Michalka (+ 2007) Heinz Michalka sen.

Dieses Gedicht wurde als Weihnachtsbillett veröffentlicht.
Die Vorderseite des Billetts zeigt das Motiv “Weihnachtswunder”, eine Bleistiftzeichnung von Anita Ringdorfer (* 31.3.1971 in Liezen).
 
Interessierte können unter einer kleinen, aber feinen Restauswahl von Weihnachtsgedichten in Billettform und zwei Lyrikbänden wählen.
Nähere Informationen im Geschäft oder über unser Kontaktformular.

Weihnachtsbillett von Heinrich Michalka, 2004
Mit einem Gedicht zur Weihnachtszeit aus dem Hause Michalka/Binder möchten wir uns bei allen unseren Kunden und Freunden für die Treue im Jahr 2014 bedanken.

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage, verbunden mit Glück, Gesundheit und innerer Harmonie, sowie ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015!

Ihre Familie Michalka und Mitarbeiter
 
Ein "Gedicht zur Weihnachtszeit" wurde von Heinz Michalka sen. (+2007) vor genau 10 Jahren geschrieben und sei allen Menschen gewidmet.
Es stammt aus einer Reihe, die er alljährlich neu und inhaltlich abgestimmt für die Weihnachtszeit verfasste und in Billettform erschienen ist.

 
WEIHNACHTSGEDANKEN

Wenn sehr spät das Licht am Morgen
langsam uns die Nacht erhellt,
fühlt so mancher sich geborgen,
eilt voll Freude er beseelt
zur "RORATE COELI" Messe.
Tauet Himmel heißt das Wort.
So beginnt mit viel Finesse
jeder Gottesdienst vor Ort.
Viele reden von der Stille,
doch die Zeit ist überlaut.
Nur wenn's unser fester Wille,
wird der Lärm auch abgebaut.
Seht, Advent bedeutet "Ankunft".
Ja man wartet auf den Herrn
und den Nachwuchs freut die Auskunft:
"Schau, das Christkind ist nicht fern!"
Und es öffnen viele Kinder
des Kalenders Herrlichkeit,
seine Fenster, so geschwinder
naht, ersehnt, die Weihnachtszeit.
In gar vielen Häusern sitzen
betend um den grünen Kranz
Menschen, die oft eifrig schnitzen
Krippen für den Festtagsglanz.
Ja, der Kranz bedeutet Hoffnung,
dafür steht die Farbe "Grün"
und das Rund, es ist nichts offen,
weist auf Ewigkeit uns hin.
Barbara, sie schützt die Knappen,
wird verehrt oft ehrfurchtsvoll.
Mancher hofft, es würde klappen,
dass ein Kirschzweig blühen soll,
der an ihrem Fest geschnitten
kündet jenem Liebe an,
der viel Einsamkeit erlitten,
ganz egal, ob Frau, ob Mann.
Seht, am Fünften zieh'n die Bösen
Luzifers ganz wild vor Ort.
Sie entdecken uns're Blößen
mit der Rute beim Rapport.
Tags darauf bringt milde Gaben
uns Sankt Nikolaus ins Haus.
Sein Verständnis, das wir haben,
löscht die Krampusängste aus.
Oft, von Haus zu Haus getragen
wird auch ein Marienbild.
Niemand will es sich versagen,
dass er seine Sehnsucht stillt
Unterkunft dem Kind zu geben
auf dem Weg nach Betlehem.
Viele Schuld in unserm Leben
soll das Kind barmherzig seh'n.
Voller Glück die Herzen schlagen,
wenn wir in der Weihnachtszeit
ehrlich Sehnsucht in uns tragen,
zu beenden Zank und Streit.
Wenn es Du und viele wollen,
wird's Advent. In dieser Zeit
Hoffnung wir vermitteln sollen,
vorleben Gerechtigkeit.

                                                 Heinz Michalka (+ 2007) Heinz Michalka sen.

Dieses Gedicht wurde als Weihnachtsbillett veröffentlicht.
Die Vorderseite des Billetts Mitte zeigt eine Detailansicht aus dem gotischen Flügelaltar von Kefermarkt/OÖ, 1491 in digitaler Nachbearbeitung.
 
Interessierte können unter einer kleinen, aber feinen Restauswahl von Weihnachtsgedichten in Billettform und zwei Lyrikbänden wählen.
Nähere Informationen im Geschäft oder über unser Kontaktformular.

Holzrelief in der Sakristei der Stiftskirche Admont.
Mit einem Gedicht zur Weihnachtszeit aus dem Hause Michalka/Binder möchten wir uns bei allen unseren Kunden und Freunden für die Treue im Jahr 2013 bedanken.
Wir wünschen Ihnen frohe Festtage, verbunden mit Glück, Gesundheit und innerer Harmonie, sowie ein Prosit 2014!

Ihre Familie Michalka und Mitarbeiter

Auch die Sternsinger Sternsinger 2014 überbrachten ihre Segenswünsche.
 

 
Das Gedicht "WEIHNACHTSGEDANKEN" wurde von Heinz Michalka sen. (+2007) vor genau 10 Jahren geschrieben und sei allen Menschen gewidmet.
Es stammt aus einer Reihe, die er alljährlich neu und inhaltlich abgestimmt für die Weihnachtszeit verfasste und als Billet erschienen ist.


WEIHNACHTSGEDANKEN

Auf einer Mauer unserer Stadt,
da steht es für alle zu lesen:
"Garten des Friedens" - wer hier Ruhe hat,
ist unter uns Mensch einst gewesen .
Es spielt keine Rolle wie sein Leben war,
ob von Hass oder Liebe getragen.
Jetzt ist er Mitglied der schweigenden Schar,
kann nicht mehr bereuen, noch klagen.
Vermag dieser Zustand Friede zu sein,
wenn alle verdammt sind zu schweigen?
Dazu gibt es nur ein entschiedenes "Nein"!
Dem Frieden sind Taten zu eigen!
Der Friede ist eine Inkarnation
von Liebe, Vergebung und Wollen!
Die ganze Welt profitiert davon,
von allen, die andern nicht grollen.
So ist die Weihnachtsbotschaft fürwahr:
"Friede den Menschen auf Erden",
nur sinnvoll von jenen auch dann durchführbar,
wenn spontan guten Willens sie werden
den Frieden zu schenken. - Mindestens zwei
müssen bereit sein, den Frieden zu leben.
Friede sind Taten und nicht Frömmelei.
Wie schwer ist es oft zu vergeben.
Wenn sich unser Mitmensch auch anlehnen kann
bei uns, um Verständnis zu finden
und wir nicht erscheinen als "Rührmichnichtan",
bei anderer Leid nicht erblinden,
dann steh'n wir für eine friedliche Welt
als Friedenswegweiser auf Erden
und allen von uns ist es anheim gestellt,
ein solcher Wegweiser zu werden.
Hat dieses Vorhaben wirklich auch Sinn?
Um uns ist die Welt voller Krieger
und Terroristen, die ohnehin
sich stets reklamieren als Sieger.
Ich kenne Menschen, die fühlen sich wohl
wenn Berufung sie fühlen zum Richter
und andern befehlen, meist sehr vorwurfsvoll.
Die sind doch nur Friedensvernichter.
Sie schaffen mit der Überheblichkeit
sich nie Sympathien im Leben,
verstockt seh'n sie auch nicht die Dunkelheit
mit der sie sich selber umgeben.
So lasst uns bewusst die Weihnachtszeit
zu Taten des Friedens verwenden.
Befriedet die Menschen, die sich entzweit,
versucht ihren Streit zu beenden.
Es punkte nur tätige Liebe fortan
für den Frieden der Menschen auf Erden.
Nur so wird, mein Freund, uns're Lebensbahn
für viele zur Sternstunde werden.
                                                 Heinz Michalka (+ 2007) Heinz Michalka sen.

Dieses Gedicht wurde als Weihnachtsbillet veröffentlicht.
Die Vorderseite des Billets Mitte zeigt ein Holzrelief mit dem Titel: "Die Hirten beim neugeborenen Jesuskind" von Josef Stammel um 1740. Sakristei der Stiftskirche Admont - Steiermark - Österreich.
Foto: Dr. Roth. Nachdruck und Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung durch Pater Gerhard Hafner.
 
Interessierte können unter einer kleinen, aber feinen Restauswahl von Weihnachtsgedichten in Billetform und zwei Lyrikbänden wählen.
Nähere Informationen im Geschäft.
 
Mit einem Gedicht zur Weihnachtszeit aus dem Hause Michalka/Binder möchten wir uns bei allen unseren Kunden und Freunden für die Treue im Jahr 2012 bedanken.
 
Wir wünschen Ihnen frohe Festtage, verbunden mit Glück, Gesundheit und innerer Harmonie, sowie ein Prosit 2013!
Ihre Familie Michalka und Mitarbeiter
 
 

 
Das nachfolgende Gedicht wurde von Heinz Michalka sen. (+2007) vor genau 10 Jahren verfasst.
Dies war ihm alle Jahre wieder eine Herzensangelegenheit. Vielfach hat er darin - oft versteckt - seine Eindrücke, Erlebnisse, Sorgen, aber auch Ängste des abgelaufenen Jahres eingeflochten.
 
WEIHNACHTSGEDANKEN
Vor kurzem, es war Weihnachtszeit,
da kam vom „Ländle“ mir geschneit
ein Weihnachtswunsch. Da stand zu lesen,
dass wir einst Engel sind gewesen.
Als wir das Licht der Welt erblickt
- und das war sicher sehr verzwickt -
hat einen Flügel man gegeben
uns Menschen mit, für unser Leben.
Zum Fliegen braucht's der Flügel zwei!
Nur einer, das war Pfuscherei.
So ist ein Engel nicht perfekt.
Das haben viele auch entdeckt.
Sie zogen vor, es zu verschwitzen,
dass einen Flügel sie besitzen.
Doch andre Menschen sich besinnen.
Sie wollen einen Freund gewinnen.
Sie gehn auf diesen fröhlich zu
und bitten um ein Interview:
„Willst Du mit mir durchs Leben gehn?
Willst zu mir halten, mich verstehn?
Wenn Du mich fest umarmen willst,
Du meine große Sehnsucht stillst.
Dann hätten wir der Flügel zwei.
Ein Flug gelänge einwandfrei.
Von oben könnten wir  es sehn,
die Welt ist wunder - wunderschön".
Oft hat ein Flügelpaar auch Tücken,
weil Zweisamkeiten leicht missglücken!
Es ist schon schwer jemand zu finden,
der auch bereit ist, sich zu binden.
Man braucht zur Partnerwahl Geschick,
viel Liebe, auch Geduld und Glück.
Vermittle Deine besten Seiten.
Bemüh' Dich Freude zu bereiten!
Vermeide Frieden zu vergiften.
Versuch' nie jemand auszurichten.
Bist mürrisch Du, so leg das ab,
sonst wünscht man Dich zu früh ins Grab.
Zeig menschlich Dich, so wie Du bist.
Verzeih, wo zu verzeihen ist!
Streck lächelnd Deine Hände aus.
Lad - den Du magst - zu Dir ins Haus.
Versuchs und zeige Dich perfekt,
damit man Dich als Mensch entdeckt.
Willst so Dein Leben Du gestalten,
dann wünsch ich Dir auch durchzuhalten.
Leb nicht für Dich, lass andre hoffen
und sei für alle Menschen offen.
Denn wer für andre Menschen lebt,
der fühlt - z u w e i l e n - dass er schwebt.
                                                 Heinz Michalka (+ 2007) Heinz Michalka sen.

Dieses Gedicht wurde als Weihnachtsbillet veröffentlicht.
Ausschnitt aus dem Gemälde "Anbetung der Hirten", von Bartolemè Murillo (1618-1682) - Aquarellkopie von W. Pokorny 15.1.1962.
Hintergrund: Winterlandschaft im Pyhrn/Liezen digital bearbeitet.
Interessierte können gegen einen geringen Unkostenbeitrag unter einer kleinen, aber feinen Restauswahl von Weihnachtsgedichten in Billetform, zwei Lyrikbänden und drei Weihnachts CD's mit Gedichten und Lyrik, besprochen von Heinz Michalka sen., wählen.
Nähere Informationen im Geschäft.

 

Ausschnitt der Weihnachtskrippe der Stiftskirche von Admont/Österreich.

Mit einem Gedicht zur Weihnachtszeit aus dem Hause Michalka/Binder möchten wir uns bei allen unseren Kunden und Freunden für die Treue im Jahr 2011 bedanken.

 

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage, verbunden mit Glück, Gesundheit und innerer Harmonie, sowie ein Prosit 2012!

 

Ihre Familie Michalka und Mitarbeiter

Das nachfolgende Gedicht wurde von Heinz Michalka sen. (+2007) vor genau 10 Jahren geschrieben.

Es stammt aus einer Reihe, die er alljährlich neu und inhaltlich abgestimmt für die Weihnachtszeit verfasste.



WEIHNACHTSGEDANKEN

 

Einst wurde verkündet der Friede auf Erden

auf Bethlehems Fluren, in heiliger Nacht,

den einfachen Hirten, den bei ihren Herden

vermittelt die Botschaft, mit himmlischer Pracht.

Und alles was sie von den Engeln vernommen

ist gültig für Wandelnde auf dieser Welt!

Sehr bald heißt man uns vor dem Richter willkommen,

dann werden uns peinliche Fragen gestellt.

Hast Du, wenn ein Kindlein im Schoße getragen,

plädiert für das Leben. Hast Mut Du gemacht? -

War wirklich Dein Rat es, dem Kind zu entsagen?

Es hätte Verzicht, zu viel Mühe gebracht!

Hast gegen die Deinen, die Dir so gewogen,

die Dich so sehr lieben, die auf Dich gebaut,

gar manches Mal Härte geübt und erwogen?

Sind Deine Gespräche oft böse und laut?

Als sich Deine Kinder der Jugend verbanden,

hast Du ihnen Freiheit geschenkt? Das war schwer!

Nur so sie die Prüfung des Lebens bestanden.

Die Fehler dabei, - die berührten Dich sehr.

Du wolltest sie immer vor Fehlern bewahren,

und hast deshalb manche Nacht wach zugebracht.

Dabei hast Du jedes Mal wieder erfahren:

„Nur der lernt aus Fehlern, der selber sie macht!“

Als Dein Herz einst hat bis zum Halse geschlagen,

weil plötzlich Du wußtest: “Ich bin so verliebt!“

Hast Du da problemlos die Kanten ertragen,

die’s nicht nur bei Dir, auch bei anderen gibt.

Hast Du oft bedenkenlos Suchtgift genommen,

sei es Alkohol, Heroin, Nikotin?

Zu spät merktest Du es, es gibt kein Entkommen.

Unendlicher Wille nur schafft Neubeginn.

Begegnest den Leiden der Menschen Du offen?

War stets Deine Seele auch vorurteilsfrei?

Vermochten durch Dich diese wieder zu hoffen? -

War Dein Tun Theater, war es Heuchelei?

Hast Du es gewagt, wenn ein Mensch war gefallen,

ihm Hilfe zu geben und damit auch Halt? -

Hast Du ihn mit Vorwürfen nicht überfallen?

Hast mit Deiner Hilfe du auch nicht geprahlt?

Oft glaubt man im Leben, man muss neu beginnen

Und trennt sich vom Partner, für ein neues Glück.

Die Hoffnungen, unerfüllt,  meistens zerrinnen.

Wut, Scherben und Traurigkeit bleiben zurück.

Noch stundenlang kann man auf Fehler verweisen

die von uns begangen, so fast jeden Tag.

Wie oft ach mein Freund müssen wir noch entgleisen,

statt einfach zu sagen, wie sehr ich Dich mag!

Verschließt Eure Ohren und hört mit der Seele

die Botschaft der Engel, die sie uns gebracht.

Für den der die Botschaft hört, ich nicht verhehle,

hat Sinn auch der Friede der „HEILIGEN NACHT!“

                                                 Heinz Michalka (+ 2007) Heinz Michalka sen.


Dieses Gedicht wurde als Weihnachtsbillet veröffentlicht. Die Vorderseite zeigt den Ausschnitt der Weihnachtskrippe von Joseph Thaddäus Stammel und Anton Pöttschnikh, 1755/56

Stiftskirche Admont, Steiermark - Österreich. Nachdruck und Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung durch Pater Gerhard Hafner.

 

Interessierte können gegen einen geringen Unkostenbeitrag unter einer kleinen, aber feinen Restauswahl von Weihnachtsgedichten in Billetform und zwei Lyrikbänden wählen.

Nähere Informationen im Geschäft.

 

 

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